Wenn Schmerzen auftreten, ist es wichtig, die Behandlungsmöglichkeiten zu kennen, insbesondere wenn es um verschreibungspflichtige Schmerzmittel geht. Zwei häufig verwendete Medikamente in Großbritannien sind Cocodamol mit einem Codeinphosphat. Aber was ist der Unterschied zwischen ihnen und woher wissen Sie, welches für Ihre Art von Schmerzen am besten geeignet ist?
In diesem Beitrag erläutern wir, wie beide Medikamente wirken, wofür sie verwendet werden und was bei der Wahl zwischen ihnen zu beachten ist.
Was ist Cocodamol?
Cocodamol ist eine Kombination aus zwei Wirkstoffen: Codeinphosphat mit einem ParacetamolEs ist in verschiedenen Stärken erhältlich, aber eine der stärkeren Versionen, die auf Rezept erhältlich sind, ist Cocodamol 30/500 mg, das sind 30 mg Codein und 500 mg Paracetamol pro Tablette.
Cocodamol wird angewendet bei mäßige bis starke Schmerzen die durch herkömmliche Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen allein nicht gelindert werden. Es wird häufig nach Operationen, bei Rückenschmerzen, Zahnschmerzen oder Verletzungen verschrieben.
Was ist Codeinphosphat?
Codeinphosphat ist ein eigenständiges Opioid-Schmerzmittel. Im Gegensatz zu Cocodamol enthält es kein Paracetamol, sondern reines Codein. Das 30 mg Dosis ist eine der am häufigsten verschriebenen Stärken zur kurzfristigen Linderung von mäßige Schmerzen.
Es kann auch verwendet werden zur Behandlung von Husten oder Durchfall In manchen Fällen wird es jedoch zur Schmerzlinderung häufig zusammen mit anderen nicht-opioiden Schmerzmitteln eingenommen.
Hauptunterschiede zwischen Cocodamol und Codeinphosphat
| Merkmal | Cocodamol | Codeinphosphat |
| Enthält Paracetamol? | Ja | Nein |
| Stärke (Codein) | 8–30 mg pro Tablette | Normalerweise 15–60 mg pro Tablette |
| Verwendet für | Mäßige bis starke Schmerzen | Mäßige Schmerzen, manchmal Husten |
| Dosieren | Oft 1–2 Tabletten alle 4–6 Stunden | Normalerweise alle 4–6 Stunden |
| Kombinationstherapie | Enthält bereits Paracetamol | Möglicherweise müssen Sie auch Paracetamol einnehmen |
Welches ist das Richtige für Ihre Schmerzen?
Die richtige Option hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und der medizinischen Beratung durch Ihren Hausarzt oder Apotheker ab. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten:
Wählen Sie Cocodamol, wenn:
- Sie möchten den Komfort eines Kombinationstabletts.
- Sie haben bereits Paracetamol oder Ibuprofen ausprobiert, aber sie haben nicht gut gewirkt.
- Zur kurzfristigen Schmerzlinderung benötigen Sie etwas Stärkeres.
Wählen Sie Codeinphosphat, wenn:
- Sie benötigen mehr Flexibilität bei der Anpassung der Codeindosis.
- Sie sind allergisch gegen Paracetamol oder möchten es vermeiden.
- Ihr Arzt empfiehlt die Kombination mit einem anderen Nicht-Opioid wie Ibuprofen.
Sicherheit und Nebenwirkungen
Sowohl Cocodamol als auch Codeinphosphat können Nebenwirkungen verursachen, insbesondere bei längerer Einnahme. Häufige Nebenwirkungen sind:
- Schläfrigkeit
- Verstopfung
- Übelkeit
- Schwindel
Wichtig: Beide Arzneimittel enthalten Codein, ein Opioid. Die Einnahme über einen längeren Zeitraum oder in hohen Dosen erhöht das Risiko von AbhängigkeitHalten Sie sich stets genau an die Dosierungsanweisungen und vermeiden Sie die Kombination mit Alkohol oder anderen Beruhigungsmitteln.
Abschließende Gedanken
Wenn es um die Cocodamol vs. CodeinphosphatDie beste Wahl hängt von Ihrem Gesundheitszustand, der Art Ihrer Schmerzen und der Reaktion Ihres Körpers auf Schmerzlinderung ab. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Apotheker. Diese können Sie anhand Ihrer Symptome und Ihrer Krankengeschichte beraten.
Schmerzlinderung muss nicht durch Ausprobieren erfolgen, aber eine fundierte Entscheidung trägt dazu bei, dass Sie sich schneller besser fühlen.
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